Apps im Unterricht (Folge 8): Clockwork Tomato

avat_schielen_technikEigentlich war im Moment ein gänzlich anderer Artikel geplant, aber da er gerade so wunderbar zum Korrekturmarathon passt, den ich gerade absolvieren muss, schiebe ich den Software Tipp mal eben ein.
In stürmischen Korrekturzeiten fällt mir immer wieder die akute Unlust auf, mit der ich mich mich meinem Tagwerk nähere. Und je größer die Stapel, desto langsamer komme ich tatsächlich voran. Oder ich suche händeringend nach Ablenkung, um mich nicht wieder stundenlang an die Arbeit(en) zu machen. Da wird plötzlich staubgesaugt, geduscht, gewischt – und das mehrmals in der Stunde. Dann am besten noch nebenher Musik angemacht und das Prokrastinations-Szenario ist komplett.
Wäre es nicht cool, wenn man sich das alles irgendwie besser organisieren und in kleine Häppchen einteilen könnte? In kleine, schaffbare Häppchen? Dank Pomodoro-Technik geht das ganz gut. Und mit Clockwork Tomato gibt’s sogar eine schöne Mini-App dazu, die das alles überwacht.
Das Prinzip ist denkbar einfach. Per Knopfdruck wird eine Arbeitsphase von 25 Minuten gestartet, die man möglichst konzentriert durcharbeiten kann. Nach 24 Minuten ertönt ein Signal, das die 5 Minuten-Pause ankündigt, die man zum kurzen Erholen nutzen kann, bevor es wieder in die nächste Arbeitsphase von 25 Minuten geht.tempFileForShare
Das alles ist denkbar einfach gestrickt, aber es wirkt! Die Korrektur geht schneller und zügiger vonstatten als es Motivationspostits, Diddl-Mäuse und Drohanrufe von der besseren Hälfte jemals zu schaffen gewagt hatten! Probiert das mal aus. Die Handhabung ist total easy. Ebenso wie die Möglichkeiten zum Individualisieren (Klingeltöne, Erweiterung der Arbeits-, bzw. Pausentöne usw). Selbst die Social Media-Narzissten werden mit einem Share-Button bedacht, um der Welt von ihrer unglaublichen Produktivität zu künden. Na dann: schaffe, schaffe…

 

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4 Antworten zu Apps im Unterricht (Folge 8): Clockwork Tomato

  1. lilohenner schreibt:

    Auch ich sitze über den letzten Korrekturen und es zieht sich so ewig hin… im Winter bin ich viiieeeeeeeel schneller……. aber es ist so heeeiiiiiiiiiiiß………. und die Texte laaaaaaaaangweilen mich, denn meinen Schülern war auch heeeiiiiiiiiiiiiiiß beim Verfassen und iss eh bald Ferien. Du ganz ehrlich, wenn dir die App hilft, freu dich. Ich plädiere eher für das Abschaffen von Korrekturen im Sommer. Aber ich glaube nicht, dass ich damit durchkomme 😉
    Bald haben wir’s geschafft! Ich staubsauge übrigens nicht, ich blogge – so bringt man auch die Zeit rum!

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  2. pompeji schreibt:

    Bei mir hat es meine Korrekturen bzw. mein Korrekturverhalten nahezu revolutioniert. Klingt jetzt nach ganz billiger Werbung – aber es ist so. Ich halte mich nun an feste Korrekturzeiten, ich nutze meine Pausen als Pausen und bin dadurch effektiver. Und darum geht es wohl. Dass man sich beim Arbeiten ganz auf die Arbeit konzentriert und in den Pausen – tatsächlich entspannt. Vielleicht will man auf einfach diese süße, kleine App nicht belügen und arbeitet brav, während sie die Zeit nimmt. 😉

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  3. Cvalda schreibt:

    Gibt es eine ähnliche App auch für Windows-Phones? Das wäre wirklich super, denn dann würde ich das glatt mal testen… jetzt, wo der Countdown für den ersten Korrekturmarathon schon läuft. 😉

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