Ende gut, alles gut

avat_freuSo, da liegt er nun, der Schualaufgabenstapel. Auf den ersten Blick einer wie jeder andere. Aber er hat’s in sich. Buchstäblich. Denn die Schulaufgabe darin ist nicht einfach eine Schulaufgabe. Sie ist der Beweis, ob unser neues cloud-gesteuertes Lernprogramm in der sechsten Klasse funktioniert oder gescheitert ist. Sie ist Gedeih oder Verderb unserer letzten Monate kontinuierlicher Wiederholungsarbeit.
Was soll ich sagen? Ich bin stolz auf die Kleinen. Aus einem Schnitt von 3,9 wurde fast ein Schnitt von 2,9! Ein Blick in die Statistik offenbart ein kleines Wunder:
skitch
In den meisten Kategorien konnten die Schüler ihre Fehlerzahlen deutlich verringern. Allen voran beim Wortschatz, der ja das letzte Mal fast 50% sämtlicher Fehler ausgemacht hat. Um mehr als ein Drittel hat sich die Klasse hier verbessert. Auch bei den Kasusendungen sind sie viel stärker geworden – hängt vielleicht damit zusammen, dass ich beim Abfragen mehr und mehr habe deklinieren lassen. Die erhöhten Bezugsfehler sind nachvollziehbar, weil der aktuelle Grammatikstoff mit geschlossener Wortstellung bei Partizipien nicht wirklich einfach ist.
Aber insgesamt bin ich wirklich stolz auf die Klasse! Experiment geglückt!

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5 Antworten zu Ende gut, alles gut

  1. einjohannes schreibt:

    Ein sprachlicher Lehrer, der seine Schüler statistisch analysiert? Cool! (das mit den Vokabeln kann ich nur so bestätigen, ich hatte das mal 2 Monate schleifen lassen und war dann direkt in der Schulaufgabe 2 Notenstufen schlechter (von 2 auf 4)).

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    • herr_mess schreibt:

      Das Analysieren ist bei mir definitiv keine Standard-Prozedur. Aber dieses Mal waren die Arbeiten zu Beginn des Jahres echt auffallend schlecht, da wollte ich einfach mal auf den Grund gehen, woher das kommt.

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  2. einjohannes schreibt:

    Gerade noch mal draufgeschaut: Kannst du dir eig. den 90% Rückgang beim Kasus erklären? Ist ja noch viel stärker als die Vokabeln…

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    • herr_mess schreibt:

      Die Kleinen habe ich sehr auf Kasus geschärft, dadurch dass wir permanent mit Partizipien gearbeitet haben, die zu ihren Bezugsworten oftmals sehr weit auseinanderstehen. Auf diese Weise waren sie scheinbar sehr gut auf Endungen getrimmt. Oder es ist einfach Zufall. Was wir mal nicht hoffen möchten 😉

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