Back again

avatarSo, ich bin wieder im Lande. Nach zwei wunderschönen Wochen im hohen Norden hat mich der Süden Deutschlands wieder. Ich hoffe, ich war ein vorbildlicher Bayer und habe alle mit Anstand behandelt, sodass man uns nicht wieder Arroganz nachsagt. Ich hab sogar geschwiegen, als drei Lübecker Jungs über München herzogen und meinten, die Ladenöffnungszeiten seien bei uns so restriktiv, weil wir ohnehin so viel Kohle hätten, dass wir nicht mehr zu arbeiten brauchten. Ich hätte ihnen fast jedem 50€ zugesteckt, weil diese Kleinbeträge meine Geldbörse so unnötig schwer machen… 😉  Sei’s drum, die Jugend muss noch viel lernen. Ich hab jedenfalls eine Menge aus dem Urlaub mitgenommen. Allen voran erst einmal jede Menge Bilder:

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Dann aber auch einen notgedrungenen Versuch der digitalen Askese. Denn – oh weh – so weit oben hat mich der Netzanschluss verlassen. Zwar wurde mir im Smartphone immer eine Datenverbindung angezeigt. Aber mehr als Fehlermeldungen gab’s nie. Offensichtlich ein Problem meines Netzanbieters, denn mein Kindle 3G verrichtete brav seinen Dienst. Daher hab ich selbigen auch viel häufiger genutzt und mir einiges erlesen. Zum Beispiel einen Titel von Christoph Eichhorn, den mir H in einem Kommentar empfohlen hat. Sehr lesenswert, auch wenn mir einige der vorgestellten Lösungen etwas zu arg schematisch vorkommen. Wie oft die Mutter in den Fallbeispielen ihren Uwe/Timm/Theobald mit einem „Becher heiße Schokolade“ traktiert, um ihn beim Lernen zu unterstützen, kann man gar nicht zählen. Permanent wird den Lerngeplagten das Gesöff serviert, als löse es alle Probleme. Davon abgesehen aber durchaus lesenswert. Auch für Eltern. Oder besser: vor allem.
Desweiteren habe ich mein Französisch weiter ausgebaut und mich in die existenzialistischen Tiefen des Albert Camus begeben. Einmal mit L’étranger, dann mit La Peste. Ganz schön deprimierend, aber damit war zu rechnen 😉 Interessant aber, wieviel man mit ein bisschen Reingefuchse tatsächlich versteht. Sicher gibt es innere Monologe, da müsste ich jedes zweite Wort nachschlagen, aber so den groben Kern bekommt man eigentlich gut mit, wenn man seine Englischkenntnisse mit dem Lateinischen paart, die Augen zukneift und den Kopf schief hält. Für alles andere half mir ein Kindle-Wörterbuch, das allerdings mit vielen Wörtern und Formen überfordert war und nicht erkennen konnte. Für eventuelle Tipps für gute Kindle-Wörterbücher in Französisch wäre ich sehr dankbar. Aber da sieht man mal, um wie viel komplexer eine Sprache wie Französisch dem Englischen gegenüber ist. Aber per aspera ad astra…
Und deswegen auch gleich wieder in die Hände gespuckt und weiter gebloggt. Jawoll!

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