Umfrage 2012/13

avat_freuIn der Regel lasse ich mich bzw. meinen Unterricht von den Klassen und Kursen am Ende des Schuljahres evaluieren – was anderes ist ja in den letzten Stunden vor den Ferien ohnehin nicht möglich. In meiner Oberstufe wollte ich diese Evaluation dieses Mal etwas anders gestalten. Für viele war es nicht einfach nur die letzte Stunde vor den Ferien, sondern die letzte Lateinstunde ihres Lebens. Grund genug, sie noch einmal über ihre Lateinkarriere an unserer Schule nachdenken lassen und sich differenziert damit auseinanderzusetzen, was ihnen die jahrelange Schinderei gebracht hat. Denn dass Latein kein Zuckerschlecken ist, dürfte jeder bestätigen, der es einmal über mehrere Jahre genossen hat. In einigen Bundesländern hat man es sogar aus dem Lehrplan komplett verbannt – ob aufgrund des Schwierigkeitsgrades oder der angeblichen Unzeitgemäßheit sei mal dahin gestellt. Fest steht aber: Latein verlangt echtes Sitzfleisch. Einmal ein paar Wochen geschludert, und die Noten gehen sofort spürbar in den Keller. Wer sich allerdings bis in die Oberstufe durchbeißt, hat das schönste Leben, weil Klausuren und Abitur absolut berechenbar sind. Da gibt’s keine bösen Überraschungen.

Zur Schülergruppe muss ich zu Beginn wohl noch kurz ein Wörtchen verlieren: Es handelt sich hier um einen Kurs, der sich das Privileg eines humanistischen Zweiges angetan hat. Das bedeutet Latein in der fünften, Englisch in der sechsten und Altgriechisch in der achten Klasse. Also die ganz harten Hunde. Da aber die Hälfte von ihnen Latein ablegen würde, hatte ich auch eine gewisse Abrechnung mit dem Fach erwartet. Aber ich bin wirklich überrascht: Die Antworten sind durch die Bank erstaunlich reflektiert und spiegeln irgendwie durchaus die Ehrfurcht wieder, die sie der Sprache trotz ihres Schwierigkeitsgrades entgegenbringen. Ihr glaubt, ich erzähle nur verklärten Lehrerschmu? Dann präsentiere ich ein paar der Original-Antworten aus dem Fragebogen. Sollte ich ab und an was zu dem Thema zu sagen haben, melde ich mich in kursiv:

1. Ich bin auf ein humanistisches Gymnasium gegangen, weil…

20130730032111

2. Die humanistische (Aus-)bildung merke ich daran, dass…

      • einen hohen Bildungsgrad besitze
      • sich einige Schüler und auch Lehrer (nicht Sie) für etwas Besseres halten
      • unsere Schule immer einen sehr guten Abiturschnitt hat
      • wir Wert auf humanistische Ideale legen.
      • der Unterricht sehr anspruchsvoll gestaltet ist.
      • man sich durch den genaueren Umgang mit der Sprache beim Übersetzen besser ausdrücken kann.
      • ich in jeder Situation – und sei sie noch so banal – etwas zum Nachdenken habe und ich mich sinnvoller beschäftigen kann.
      • meine Meinungen differenzierter sind.
      • ich im Deutschen wie auch in anderen Sprachen das System von Grund auf verstehe und genau das ausdrücken kann, was ich will
      • ich viel deutsche Literatur besser verstehe
      • ich rhethorisch gewandter bin.
      • das Gebiet der Sagen, Mythen in Literatur, Film, Kunst bekannt ist.
      • man auch menschliche Werte kennenlernt
      • eine erweiterte Allgemeinbildung erhält

3. Inwiefern ist eine humanistisches Gymnasium heute noch/nicht mehr zeitgemäß?

      • Die Werte, die vermittelt werden, sind gut, teilweise jedoch auch etwas zu konservativ.
      • Die Fähigkeiten, die man an einem humanistischen Gymnasium erwirbt, sind wichtig für das Zusammenleben, außerdem lernt man viel über den ursprünglichen Sinn und Zweck der heutigen Gesellschaftsformen und Sitten.
      • Teilweise herrschen eingefahrene, altbackene Ansichten.
      • Es werden lebensrelevante Gedanken vermittelt, die auf die Moderne übertragen werden können.
      • Es bietet moderne und weltoffene Bildung auf intellektueller, antiker Basis.
      • Die römisch-griechische Kultur stellt die Grundlage für unser heutiges Zusammenleben dar, weshalb es sich umso mehr lohnt, sich damit auseinander zu setzen.
      • Die Sprache selbst findet sich im heutigen Sprachgebrauch ebenso wieder wie die philosophischen Grundgedanken und Ansichten der Antike.

4. Ich würde wieder auf ein humanistisches Gymnasium gehen:

□ ja (100%!) □ nein

Hat mich persönlich wirklich gewundert. Den Gang auf einen humanistischen Zweig hat keiner der Leute bereut!

5. Lässt ein humanistisches G8-Gymnasium alles in allem noch genug Freiräume für Freizeit?

Kuchidiagramm

Dann frag ich mich aber, warum in den Medien das G8 so dargestellt wird, als seien ALLE grenzenlos überlastet. Gerade mal ein Drittel im Kurs klagt über zu wenig Freizeit.

6. Nenne spontan drei Adjektive, die dir im Zusammenhang mit Latein in den Sinn kommen:

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Darstellung in Form einer Word-Cloud: Je größer der Begriff, desto häufiger die Erwähnung. Interessant: Ich habe wirklich jedes einzelnes Adjektiv in die Word-Cloud eingearbeitet. Negative Attribute? Fehlanzeige. Und dass Latein nun mal „alt“ oder „altertümlich“ ist, das kann man ja nicht widerlegen…

7. Welche Kompetenzen hat der Lateinunterricht und die lateinische Sprache bei dir ganz konkret gefördert?

      • Interesse an der Antike
      • Verständnis für die antike Philosophie und ihre Anwendbarkeit in der Jetztzeit
      • strategisches Vorgehen bei Argumentationen durch die Auseinandersetzung mit rhetorischen Schriften
      • Sprachverständnis
      • breiter Wort- und Wissensschatz
      • Durchhaltevermögen bei der Auseinandersetzung mit langen Texten
      • logisches und strukturiertes Denken
      • Lernfähigkeit und Disziplin
      • Schnelles Verständnis beim Einarbeiten in romanische Sprachen
      • Besseres Verständnis für viele Bereiche der Literatur und Kunst, in der regelmäßig auf antike Mythen und Philosophie angespielt wird
      • Genauigkeit
      • Liebe zu Sprachen
      • Verbesserung meines deutschen Schreibstils

Dafür, dass die Leute gerade mal 17 Jahre sind, bin ich wirklich beeindruckt von ihren Gedanken. Besser hätte es ein Friedrich Maier in seinem berühmten „Warum Latein?“ auch nicht formulieren können. 

8. Nenne Aspekte, die dich am Lateinunterricht der letzten Jahre am meisten interessiert haben.

vorteile

Auch hier Word-Cloud-Darstellung: je häufiger die Nennung, desto größer der Begriff

9. Nenne konkret Aspekte, an denen Latein- und Altgriechischunterricht noch Nachholbedarf hat.

      • Man sollte ihn zeitgemäßer gestalten.
      • Man sollte den Lernstoff besser und ausgewogener verteilen.
      • Viele Dinge wiederholen sich.
      • Grundlagen sollten häufiger wiederholt werden.
      • Der Praxisbezug sollte häufiger dargestellt werden.
      • Für die ersten Jahre sollten mehr Übersetzungsmethoden dargestellt und eingeübt werden.
      • Die Anfangsstunden/-jahre sollten ernsthafter sein. Ich habe Lateinunterricht zu Beginn als sehr einfach wahrgenommen und so irgendwann den Anschluss verloren.
      • Das Interpretieren von Texten kommt recht spät (erst neunte Klasse).
      • Die Bücher für Latein wie auch für Griechisch könnten eine Frischzellenkur vertragen.

Dafür, dass die Schüler hier wirklich Platz gehabt hätten, um sich mal so richtig auszukotzen, wurde erstaunlich wenig kritisiert. Was ihr hier seht, ist tatsächlich die Gesamtaufstellung aller Kritikpunkte. Es wurde von mir keine Auswahl getroffen, lediglich neun Aspekte wurden angemahnt. An einigen kann ich als Lehrkraft nichts ändern, z. B. späte Interpretation von Texten, die halt erst Sinn macht, wenn man endlich Originale liest. Andere widersprechen sich ein bisschen. Auf der einen Seite wird Monotonie beklagt, auf der anderen Seite will man eine beständige Grundlagenwiederholung, was ja auch eine Art von Monotonie darstellt. An vielen anderen Dingen kann man aber als Lehrer etwas drehen. Was die Schüler an einem zeitgemäßerem Lateinunterricht verstehen, können sie mir im nächsten Jahr verraten. Denn Bezüge zum „Heute“ stelle ich eigentlich oft genug im Unterricht an – zumindest glaubte ich das bisher. Auch Grundlagenwiederholung ist bei mir fester Bestandteil – vor allem in der Oberstufe, wo es ja bei einigen echt richtig zu bröckeln beginnt.

10. Für eine reguläre Lateinstunde habe ich mich im Schnitt 10-15 Minuten vorbereitet.

10-15 war die durchschnittliche Antwort. Ist fast ein bisschen zu wenig, wenn man bedenkt, dass zu jeder Stunde Übersetzung, Wortschatz und die Wiederholung von einem alten Wortschatz/Grammatik und/oder dem letzten Lektionsstück dazugehört. Wie gesagt: Latein verlangt Sitzfleisch…

11. Lateinunterricht war oftmals zu schwer, weil…

      • ich zu wenig gelernt habe.
      • ich die Basics nie wiederholt habe und jetzt zu straucheln beginne.
      • ich mich zu wenig vorbereitet habe.
      • man zu jeder Sekunde folgen muss und kein Detail verpassen darf.
      • nie. Fiel mir immer recht leicht.
      • die Lücken im Wortschatz zu gravierend waren.

Auch hier recht interessant: Hier wird kein einziges Mal Latein oder dem Unterricht der schwarze Peter in die Schuhe geschoben. Stattdessen herrscht durch die Bank Kausalattribuierung.

Bottom Line: Es hätte durchaus schlimmer kommen können. Vielleicht ist es natürlich ein bisschen vermessen, jetzt von dieser Lerngruppe aus auf den Lateinunterricht per se zu schließen. Denn einen Lateinkurs zu haben, der a.) eine humanistische Ausbildung hinter sich hat und b.) frei ist von den Leuten, die Latein angewidert in der Zehnten abgewählt haben ist schon eine Besonderheit. Aber passend zu den Ferien darf man sich doch ein bisschen selbst beschwindeln, oder? Mir zeigt die Umfrage, dass die Leute die jahrelange Schinderei rückblickend zu schätzen wussten, einige sogar dankbar dafür sind. Und mir zeigt sie, dass wir Lehrern in diesen Jahren einen ordentlichen Job gemacht haben. Sonst wären in den Umfragen durchaus andere Lösungen zu lesen gewesen. Deswegen kann ich nur wiederholen, was auf dem T-Shirt steht, das ich zum Abschluss vom Referendariat von meiner Lateinklasse geschenkt bekommen habe. Und (Auf-)Gedrucktes lügt bekanntlich nie!

Lateinlehrer-guter-beruf

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7 Antworten zu Umfrage 2012/13

  1. KC schreibt:

    Es wäre vielleicht auch zu überlegen, ob dieses differenzierte Selbstbild bzw. das Bild vom Unterricht auch erst deshalb zustande gekommen ist, weil sie eben im humanistischen Zweig waren; Wobei ich durchaus unterschreiben würde, dass der Besuch eines humanistischen Gymnasiums sich auch im Arbeitsverhalten/-vermögen an der Uni bemerkbar macht.

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    • herr_mess schreibt:

      Ist sehr zu wünschen! Sollte dem so sein, dann KANN ein humanistischer Zweig gar nicht altbacken sein, sondern hat wirklich was fürs Leben gelehrt. Und gerade dieser Zug wird humanistischen Gymnasien ja mittlerweile gerne aberkannt.

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  2. diereferendarin schreibt:

    Hm ich hatte selbst nie Latein. Bei uns war das in Klasse 9 Wahlpflicht und ich hatte mich, da ich damals unbedingt Journalistin werden wollte, für Publizistik entschieden. Wenn ich Latein von meinem heutigen Standpunkt aus betrachte, dann ist es doch recht logisch, warum deine Lateinschüler G8 als nicht sooo schlimm empfanden: die haben Latein gelernt, die sind ans disziplinierte Lernen gewöhnt. Runtergebrochen,

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  3. diewiderspenstige schreibt:

    wow – also entweder hast du deine Schüler wirklich gut motivieren und für das Fach begeistern können oder mein Lateinkurs kommt quasi vom anderen Stern… Hätte man diese Umfrage bei uns gemacht *uuh schüttel graus* 😀

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  4. der_kunstleerer schreibt:

    Das klingt mir doch sehr nach einer ordentlichen Auslese, an deren Ende 8 oder 9 Jahre *humanistische* Gehirnwäsche entweder
    a. das wiederkäut, das über diesen Zeitraum vorgebetet wurde
    oder
    b. als Rechtfertigung herhalten muss, dass man sich so lange mit einer Sache beschäftig hat, die nicht wirklich Sinn macht.

    Ich halte es da lieber mit Bruno Jonas, der da rekapituliert: Zur Zeit der alten Römer hatte jeder Bayer das grosse Latinum. Hätte diese Form der Bildung heute noch einen direkten Sinn, dann wäre das noch immer so. Mit Intelligenz hat das jedenfalls nichts zu tun. (sinngemäss interpretiert)

    Und F. Maiers Werk fällt doch wohl eher unter die Kategorie der *schwärmerischen Prosa* als unter eine wissenschaftlich valide Rechtfertigung, wieso es Sinn macht, dass durch die aktuelle fragwürdige Praxis, an nicht unerheblich wenigen bayerischen Gymnasien, intelligente Schüler en gros von didaktischen herumstümpernden Lateinern am Gymnasium aussortiert werden, weil sie nicht von ihren Eltern entsprechen gepuscht werden.
    Der Schweinsgalopp der aktuell im G8, in Latein, in der Unterstufe, hingelegt wird, macht weder pädagogisch, noch didaktisch Sinn.

    Dazu eine weitere Frage für diese Evaluation: Wieviele Mitschüler, der aktuellen von dir evaluierten Kohorte, sind seid deren Einschulung auf der Strecke geblieben?
    Wir haben hier bei uns an der Schule Kollegen, die erreichen regelmässig ein Quote von bis zu 50%, die bis zur 9. Klasse die Schule verlassen. Die beginnen das Jahr in der 6. mit den Worten, in der letzen 6. sind 14. durchgefallen. Nur dass ihr euch schon darauf einstellt. Mir ist es ehrlich gesagt rätselhaft, wie man mit einer solchen Einstellung durchs Leben gehen kann.

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  5. herr_mess schreibt:

    Ich weiß, es ist nur eine kühne Vermutung, die völlig abwegig ist, aber – und das nur mal als reines Gedankenexperiment: Vielleicht meint das mein Kurs durchaus ernst. Vielleicht hatten die Leute über acht Jahre tatsächlich Freude an der angeblichen Schinderei und haben etwas aus dem Unterricht gezogen. Oder ist jeder, der aus der Schule geht und sich positiv zu einem Fach äußert sofort ein Speichellecker? Wenn einer offen kundtut, dass ihn Faust fasziniert hat oder ein Macbeth, schreist du dann auch „Gehirnwäsche“? Oder könnte es vielleicht auch einfach daran liegen, dass die Lehrer über Jahre ihren Job vielleicht mit Erfolg gemacht und das scheinbar Unmögliche vollbracht haben, den Nachwuchs für ein Fach zu faszinieren? Ich weiß, das ist total abwegig, immerhin haben wir Lehrer ALLE vormittags Recht und nachmittags frei, machen den Job ja nur des Geldes wegen und kümmern uns einen Dreck um unsere Schüler, denn jeder Lehrer findet Gefallen dran, 14 Schüler aus einer Klasse zu schmeißen. Wir sind ja alle gleich. Bitte uns alle über einen Kamm scheren, das haben wir total gerne…
    Ganz ehrlich, wenn du die leuchtenden Augen meiner Fünftklässler sehen könntest, mit der sie sich auf dieses Fach stürzen, würdest du solche Aussagen nicht lostreten. Es gibt bestimmt didaktisch herumstümpernde Lateiner, aber die gibt’s auch unter den Mathematikern, Biologen und auch sonst in jedem anderen Job auf dieser Welt. Einige erledigen ihren Job fantastisch, andere halt nicht. Unsere Schule ist bei den Jahrgangsstufentests in Latein seit Jahren unter den besten 10 Bayerns, altsprachliche Seminare in der Oberstufe sind fester Bestandteil unseres Portfolios, die auch bestens besucht sind. Also scheinen wir einen guten Job zu machen, der die Leute auch lange nach der Regelzeit, die man Latein lernen kann, bei der Stange hält. Die hätten nach dem Latinum zu jeder Zeit die Sprache abwählen können. Kein Mensch zwingt sie dazu, es weiterzunehmen. So viel Unabhängigkeit trauen wir unseren Schülern schon zu. Und was die Durchfallquoten betrifft, Monsieur: Die sind bei uns wegen Latein verschwindend gering. Bei uns ist Mathe der Buhmann, aber wir sind halt auch ein sprachliches Gymnasium. Auf einem naturwissenschaftlichen Gymnasium dreht sich das gewiss um.
    Mir tut es leid, wenn du mit Altsprachen ein Problem hast und die Kapazitäten gerne für „Sinnvolleres“ frei haben möchtest. Agreed. Es steht ja heute jedem frei, ein Gymnasium zu wählen, in dem es KEIN Latein gibt. Und wer da keinen Bock drauf hat, kann da auch gerne hin. Ich finde er verpasst was. Aber was weiß ich schon, ich bin ja ein stümperhafter Didaktiker…

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