Nett hier

avatarSo, die erste Hürde wäre geschafft. Mein Blog ist mittlerweile umgezogen auf eine (wie man sieht) von WordPress-gehostete Domain. Am Anfang etwas ungewohnt, weil man irgendwie das Gefühl nicht los wird, in seinen Möglichkeiten beschränkt zu sein. Keine Installation von Plug-Ins, beschränktes Angebot an Themes, und das importierte Layout meiner alten Seite ist streckenweise einfach komplett entartet. *Grmpf* Auf der anderen Seite: Der Zugang zu Statistiken und anderen Widgets ist deutlich komfortabler, weil nichts über Jetpack oder andere Zusatzdienste hinzuinstalliert werden muss. Ein Großteil der Plug-Ins, die ich gerne hätte, sind in irgendeiner Weise automatisch vorhanden (z.B. Audio-Wiedergabe oder Formatierungstools beim Verfassen der Beiträge). Aber last, but not least: Die Pflege ist idiotensicher. Dadurch, dass mir WordPress gewisse Funktionen aus der Hand genommen hat, laufe ich nicht Gefahr, sie irgendwie zu verkorksen, wie es mir gestern passiert ist. Mal eben in der Administration einen Rechtschreibfehler in die Blogadresse eingebaut – und schwupps war das Design beim Teufel, und der Zugang in die Administration war gesperrt. Denn der Log-In wollte das Passwort zu einem Blog, den es nicht gab – nämlich zu dem mit dem Rechtschreibfehler. In diesen vier Stunden, in denen ich alles mühsam wiederhergestellt hab, bin ich mindestens fünf Jahre gealtert. Allein dieses traumatische Erlebnis reicht schon, dass ich mich vorerst von WordPress leiten lasse, anstatt mich in irgendwelchen Tiefen der Systemdateien verlieren zu müssen. Ich bin Lateinlehrer, kein Taucher. In diesem Sinne: *blub*


Die alten Blog-Hasen kennen das bestimmt alles schon, aber für Interessierte hier mal eine Aufstellung von Unterschieden zwischen selbst-gehosteten und WordPress.com-gehosteten Blogs.

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2 Antworten zu Nett hier

  1. Herr Rau schreibt:

    Hm, ja. Wenn man weiß wie, lässt sich das schnell lösen, einmal mit mit phpMyAdmin in die Datenbank und dort den Tippfehler ausbessern. Die Hauptvorteile bei WordPress sehe ich in der Möglichkeit der Anonymität und der gesicherten Erreichbarkeit, auch wenn einen mal der Spiegel verlinken sollte. Trotzdem spricht viel für das eigene Blog.

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  2. herr_mess schreibt:

    phpMyAdmin war leider genau das Problem. Ich konnte von meiner eigenen Domain aus die WordPress-Datenbank nicht lokalisieren. Bin dem Problem letztlich mithilfe des schnöden WS_FTP auf den Grund gekommen. Aber frage nicht, wie lange ich suchen musste…

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